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Hilfe zur Selbsthilfe

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Tagebuch, 28. Oktober 2017

1 Pose pierre

2 Freudige Kinder

3 Elhadji

4 Rede Le Marie

5 Kulinarischer Frauenpower

    TV Bericht "pose pierre" Goudiabya

  

Ein Fest der Begeisterung in Goudiabya

„La pose de la première pierre“

Am 21. Oktober 2017 konnte mit einer wahrlich grossen Freude der erste Stein gesetzt werden. Mit Pflaster und Kelle durfte ich mich beteiligen, mit einigen Kindern den ersten Stein zu setzten, Die Erinnerung daran berührt mich noch jetzt.

Zusammen sind wir stark

Für das gute Gelingen hat sich die Dorfbevölkerung mit einem erstaunlichen Einsatz beteiligt. Bereits einige Tage davor wurde nicht nur ich selber, sondern auch die ganze Dorfbevölkerung von einem Gemisch aus Nervosität und freudigem Kribbeln erfüllt. Gleichzeitig war wieder diese innige Herzlichkeit und Vertrautheit, welche uns gegenseitig aufmunterte, keine Mühen zu scheuen. Es herrschte reges Treiben bereits bei der Organisation für das Fest. Zeltdächer, Tische mit weissen Tischtüchern für die Obrigkeit, Musikanlage, Essen und Getränke, und noch so Vieles mehr, eine besondere Herausforderung, so weit abgelegen. Der grösste Teil wurde von unermüdlichen Eseln auf einem Karren transportiert.

Gleichzeitig hat sich Herr Elhadji Mamadou Dieme, Präsident unserer Partnerorganisation ndimbal xale yi, mit ebenso grosser Motivation engagiert. Er hat sich von früh bis spät darum gekümmert, dass die organisatorischen Aufträge ausgeführt wurden, TV und Radio kontaktiert, Einkäufe geplant und die ganze Koordination übernommen. Die Zusammenarbeit hat sich auch bei diesem Anlass bestens bewährt und mich sehr entlastet.

Der erstaunliche Elan rundum wirkte sich nicht nur auf die gelöste Stimmung bei den vielen Anwesenden aus Goudiabya aus, sondern auch auf die Obrigkeit und Inspektoren, welche uns die Ehre gaben. Die traditionellen Reden waren von einer tiefen Dankbarkeit geprägt, begleitet von so manchen emotionalen Worten, welche bereits die vertraute Zusammenarbeit zum Ausdruck brachte.

Um das leibliche Wohl sorgten sich um die 80 Frauen, welche am Tag davor mit Ausdauer riesige Mengen an Teigtaschen und Süssgebäck hinzauberten. Ein munteres Treiben, begleitet von Geschwätz und Gelächter, vom Morgen bis zum Eindunkeln. Stolz präsentierten sie mir danach die mit Leckereien gefüllten Schüsseln, scherzen und tanzen mit mir. Dieses wunderbare Gefühl der Verbundenheit, aufgenommen in der Gemeinschaft, wirkt bei mir wie Seelenbalsam.

Herzliche Grüsse

Eure Marielle Furter

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Marielle Furter